Institutionelle Bedingungen der Bewahrung koreanischen Kulturgutes
2007-02-19
In
„Tradition – lebendig!“ möchten wir Ihnen das nichtmaterielle
kulturelle Erbe Koreas vorstellen, also Kulturgüter aus
Kulturbereichen, die unter anderem Schauspiel, Musik, Tanz,
traditionelle Spiele und Riten, das Kunsthandwerk und die Kochkunst
umfassen. Doch bevor die einzelnen Kulturgüter vorgestellt werden,
sollen zunächst die Grundlagen der Maßnahmen zur Erhaltung der
traditionellen Kultur Koreas insgesamt sowie in der nächsten Ausgabe
der Begriff „immaterielles Kulturerbe“ genauer vorgestellt werden. In
der aktuellen Ausgabe geht es um die institutionellen Bedingungen der
Bewahrung des koreanischen Kulturgutes....mehr darüber können sie hier anklicken >> Kulturerbe bewahren ! und weiter lesen.
Tradition- lebendig !
Das immaterielle Kulturerbe
2007-02-26
Im
Jahre 1962 wurde das Gesetz zum Schutze der Kulturgüter verabschiedet,
das die gesetzliche Grundlage zum Schutz auch immaterieller Kulturgüter
schuf. Dies geschah mit Artikel 24 dieses Gesetzes, der Schutz und
Unterstützung des wichtigen immateriellen Kulturerbes fordert.
Neben materiellen hat jedes Land auch immaterielle Kulturgüter wie etwa
künstlerische Leistungen oder ....mehr darüber können Sie hier anklciken folgenden Themen anklicken und weiter lesen.
,,,Viele Gerichte der „haute cuisine“ genauso wie in ausgefallenen
Restaurants gereichte moderne Variationen koreanischer Küche, daneben
auch zu besonderen Anlässen zubereitete Speisen lassen sich
zurückführen auf die historischen Hofgerichte mit ihrer langen
Tradition.
Die Zutaten, Rezepte, Zahl und Bezeichnungen der Gerichte, die
Kochutensilien, das Arrangement der Speisen auf dem Tisch, die
Servierreihenfolge, und weitere Details königliche und zeremonielle
Mähler sowie Gastmähler betreffender Speisen sind im „Gyeongguk
Daejeon“, dem Gesetzeskodex zur Staatsverwaltung, dem „Joseon Wangjo
Sillok“, den Annalen der Joseondynastie, dem „Jincheon Uigewe“ sowie
dem „Jinyeon Uigewe“ (beide Bücher führen die einzelnen Speisen für
Hofbankette auf), darüber hinaus im „Gungjung eumsik Balgi“, der Liste
der Hofküche, festgehalten.
Um die Tradition koreanischer Küche und deren Kern zu bewahren, hat die
Regierung im Jahr 1970 die Speisen und... mehr darüber.. weiter lesen.. hier anklick >> Hoefische Kueche
> Buchdruckkunst ....Immaterielle Kulturerbe Schütz Nr. 101 In Korea wurde rund 200 Jahre vor Johannes Gutenbergs Erfindung in Europa, der BuchDruck
mit beweglichen Lettern
aus Metall angewandt.
Original Druckletter (Druck Stock) in Süd Korea aufbewahrt, zu besichtigen
.....Die
Druckkunst in Korea hat sich aus dem Holztafeldruck und damit aus einer
Technik, die in Korea zu Beginn des 8. Jahrhunderts entstanden ist,
entwickelt.
Der älteste erhaltene Holztafeldruck der Welt ist das
koreanische „Mukukjungkwangdae Dharani Sutra“ (무구정광대다라니경, 无垢净光大陀罗尼经),
eine kleine buddhistische Schriftrolle, die in der Seokga-Pagode im
Bulguksa-Tempel in der Nähe der Stadt Gyeongju gefunden worden ist. Man
geht davon aus, dass die Schriftrolle in der Shillazeit um das Jahr 751
entstanden ist.
Der Holztafeldruck war eine der größten Errungenschaften auf dem Gebiet
des Kunsthandwerks der Goryeozeit. Das monumentale (UNESCO Weltkultur) Kultur-Erbe
Koreas im Bereich der Holzltafeldruckkunst ist das „Tripitaka Koreana“,
ein Kanon buddhistischer Schriften, der aus 81.258 Holzdruckstöcken
besteht und von 1236 bis 1251 entstanden ist.
Die ersten beweglichen Metalltypen der Welt sind in Korea im Jahr 1232
erfunden worden, als die Herrscher des Goryeoreiches sich vor der
Invasion der Mongolen auf der Ganghwa-Insel in Sicherheit gebracht
hatten. Somit wurde diese Erfindung zweihundert Jahre vor der
Veröffentlichung von Johannes Gutenbergs Bibel im Jahr 1455 gemacht.
Die Technik des Druckes mit beweglichen Lettern findet erstmals
Erwähnung im „Dongguk Yisanggukjip“ einer Sammlung von Essays von
Ratgeber Yi Gyu-bo (1168-1241). Hier heißt es, dass im Jahr 1234 28
Exemplare des Buches .... .mehr darüber lesen hier anklick > Buchdruckkunst > Tradition Gravur
...... o wurde in einer achteckigen
Steinpagode mit neun Ebenen des Weoljeong-Tempels wurde gelbe
Seide gefunden. Man geht davon aus, dass die Seide gegen Ende der
Shillazeit oder zu Beginn der Goryeozeit gewebt worden ist. Die
dem Amithaba Buddha geopferten Gewänder, die aus der Goryeozeit
überliefert sind, sind extrem fein und demonstrieren ein
außerordentliches kunsthandwerkliches Können. Sie haben 14, 19
und 23 „sae“ an Kettenfäden. „Sae“ ist eine Maßeinheit
für die Zahl von Kettenfäden und damit für die Dichte der
Kettenfäden eines Gewebes. Ein „sae“ hat 80 Kettenfäden. Je
mehr „sae“ ein Gewebe hat, umso höher ist dessen
Qualität... . mehr darüber.. anklick hier > Seidenherstellug
......Die dezente Farbe,
die dem durchscheinenden Gestein eigen ist, macht die Schönheit
dieses wertvollen Edelsteins aus. Sonnenstrahlen durchdringen Glas,
doch scheinen sie in der Jade gefangen zu werden.
Die Menschen
in Asien haben Jade als Symbol für die fünf Prinzipien gesehen,
denen tugendhafte Menschen folgen sollen: Die warme, angenehme Farbe
steht für Güte; sein feiner Schein für Rechtschaffenheit, sein
klarer Klang für Weisheit, seine Härte für Mut und seine harmlose
Schärfe für Scharfsinn. Traditionell findet Jade Verwendung als
Material für Pokale zum Opfern von Wein für die Götter der fünf
Himmelsrichtungen; als Symbol für die soziale Schicht; bei der
Waffenherstellung; für Grabbeigaben; für Haarnadeln und Anhänger;
als Grundmaterial für Glocken sowie sogar für medizinische Zwecke.
... ....mehr darüber... anklick hier > JadekunstJadekunst
> Immaterielle Kulturerbe Schut Nr. / Nr.1 Kultzeremoni .... eine Zeremonie, die Gesang, Musik und Tanz zusammenbringt und am
königlichen konfuzianischen „Jongmyo“-Ahnenschrein mehrmals im Jahr zum
Gedenken und damit zur Ehrung der Ahnen der königlichen Familie
durchgeführt wurde. .. mehr darüber.. kllck > Kultzeremoni/ Nr.1
> Pferdehaarhüten / Nr.4 ...Es
handelt sich bei diesem Handwerk um die Herstellung von
Pferdehaarhüten. Diese aus Pferdeschweifhaar hergestellten Hüte
gehörten zu den offiziellen Kopfbedeckungen, die Männer während der
Joseonzeit trugen, wenn sie das Haus verließen. Das Tragen dieser Hüte,
die auf Koreanisch Gat (갓) genannt wurden, war im Rahmen der
Kleiderordnung allerdings dem Adel vorbehalten. .. mehr darüber... klick > Pferdehaarhüten/ Nr.4
> Maskentanzdrama/ Nr.6 ....Das Tongyeong Ogwangdae hat viele Gemeinsamkeiten mit anderen
Maskentanzdramen. Es besteht aus einer Vielzahl von Tänzen, zu denen
sich witzige Dialoge, Lieder und schauspielerische Einlagen gesellen.
Begleitet wird das Tongyeong Ogwangdae vom Klang des Ggwaenggwari,
einem kleinen Gong, und weiteren Perkussionsinstrumenten.... mehr darüber hier anklick > Maskentanzdrama/ Nr.6
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Mehr Immateriale Kulturerbe Südkoreas, wird in kürze hier zu finden sein.